Hörma_eins

Gesammelt unter dem Begriff „Hörma“ werden seit Anfang 2019 kleine Musikinstrumente entworfen, gebaut und gebastelt. Dabei entstand im Laufe der Zeit eine Fülle prototypischer Objekte, aus denen sich schließlich ein erstes konkretes Produkt entwickelt hat. Im Mittelpunkt des Projekts steht der experimentelle Ansatz im Umgang mit Sound.

Sound weckt Emotionen. Durch Sounds können wir in eine Gedankenwelt eintauchen, die wir durch andere Medien nicht erleben könnten. Es bereitet große Freude durch ungeahnte Experimente neue Wege des Klangs zu erforschen. Grund genug sich tiefergehend mit der Synthese und Manipulation von Sound und Klang zu beschäftigen. Taucht man in diese Thematik ein, stößt man bald auf modulare Synthesizer-Systeme. Ein System, das es einem erlaubt eigene Sounds zu generieren und sie nach eigenen Vorstellungen durch verschiedene Einzelmodule zu bearbeiten – der Grundstein und Ausgangspunkt dieses Projekts.

Der Hörma_eins ist ein experimentelles Musikinstrument zur parametrischen Musikgestaltung. Er produziert komplexe Rhythmen, die außerhalb des normalen musikalischen Rasters liegen. Eine vereinfachte Form dieses Rasters ist im Bereich der modularen Synthesizer und der digitalen Musikinstrumente auch aufgrund der Bauweise fest etabliert. Das Gerät ist MIDI-fähig und kann dadurch mit anderen MIDI-fähigen Geräten modular verbunden werden.

Projektpartner
Betreuung
Jahr
Ort
Matthias Witt
Prof. C. Jendreiko, A. Yimbou
2019–2021
Hochschule Düsseldorf